Allgemeine Geschäftsbedingungen

Anbieter: Daniel David Matysiak (Einzelunternehmer), Gärtnerstraße 43, 46562 Voerde, Deutschland (im Folgenden „Plenify"). Kontakt: hallo@plenify.de.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Plenify und den Nutzern der Plenify-Plattform (Website, Web-App und native Apps, gemeinsam „Plattform"). Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, Plenify hat ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt.

Plenify richtet sich vorwiegend an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Vereine, Organisationen, Agenturen, Eventveranstalter). Soweit Verbraucher (§ 13 BGB) die Plattform nutzen, gelten die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften ergänzend.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Plenify stellt eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Plattform bereit, mit der Nutzer Veranstaltungen planen, Teams und Mitglieder verwalten, Schicht- und Zeitslot-Pläne erstellen, Aufgaben verteilen, im Team kommunizieren und einen integrierten Marktplatz (z. B. für Merchandise oder Verpflegung) betreiben können. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Tarif sowie aus der Beschreibung auf der Plattform.

Plenify entwickelt die Plattform fortlaufend weiter. Funktionen können hinzugefügt, geändert oder eingestellt werden, soweit dies für den Nutzer zumutbar ist und den vertragsgemäßen Nutzen nicht wesentlich einschränkt.

§ 3 Vertragsschluss & Registrierung

Der Vertrag über die Nutzung der Plattform kommt durch die Registrierung eines Kontos (E-Mail, Google- oder Apple-Login) und die Bestätigung dieser AGB zustande. Bei kostenpflichtigen Tarifen kommt der entgeltliche Vertrag mit Abschluss des Bezahlvorgangs zustande; vor der verbindlichen Bestellung werden alle wesentlichen Vertragsinhalte zusammengefasst angezeigt.

Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

§ 4 Preise, Zahlung & Beta-Phase

Die Nutzung von Plenify ist bis zu einer organisationsweiten Größe von zehn (10) Mitgliedern kostenlos. Für größere Organisationen gelten mitglieder-basierte Tarife, deren jeweils aktuelle Konditionen vor Vertragsschluss in der Plattform angezeigt werden.

Die Abrechnung kostenpflichtiger Tarife erfolgt im Voraus für den gewählten Abrechnungszeitraum (üblicherweise monatlich oder jährlich). Zahlungen werden über Stripe (Stripe Payments Europe Ltd.) abgewickelt; es gelten zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Befindet sich Plenify in einer Beta- oder Test-Phase, ist diese auf einen geschlossenen Nutzerkreis beschränkt und ggf. unentgeltlich. Plenify behält sich vor, Beta-Phasen jederzeit zu ändern, zu verlängern oder zu beenden.

§ 5 Laufzeit & Kündigung

Kostenlose Konten können vom Nutzer jederzeit über die Kontoeinstellungen oder per Nachricht an hallo@plenify.de gelöscht werden. Plenify kann kostenlose Konten mit einer Frist von 14 Tagen kündigen.

Kostenpflichtige Tarife laufen jeweils für den im Bestellprozess angegebenen Abrechnungszeitraum und verlängern sich automatisch um denselben Zeitraum, sofern sie nicht zum Ende des laufenden Zeitraums über die Kontoeinstellungen gekündigt werden. Bei monatlichen Tarifen ist die Kündigung jederzeit zum Ende des laufenden Monats möglich; bereits gezahlte Entgelte werden nicht anteilig erstattet, soweit gesetzlich zulässig.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Insbesondere kann Plenify den Vertrag fristlos kündigen, wenn der Nutzer schwerwiegend gegen diese AGB verstößt.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher

Ist der Nutzer Verbraucher und schließt einen entgeltlichen Vertrag über die Plattform ab, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Der Vertrag kann innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen werden – per E-Mail an hallo@plenify.de oder per Brief an die im Impressum genannte Adresse.

Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass die Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist erbracht wird, hat er für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung einen verhältnismäßigen Teil des Entgelts zu zahlen. Mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt das Widerrufsrecht.

§ 7 Nutzerpflichten & zulässige Nutzung

Der Nutzer verpflichtet sich, die Plattform ausschließlich für rechtmäßige Zwecke zu nutzen. Insbesondere ist es untersagt,

  • rechtswidrige, gewaltverherrlichende, diskriminierende oder jugendgefährdende Inhalte einzustellen,
  • Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte) zu verletzen,
  • die Plattform mit Schadcode, automatisierten Skripten oder Scraping-Tools zu belasten,
  • Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder Schwachstellen auszunutzen,
  • Zugangsdaten oder kostenpflichtige Funktionen unbefugt Dritten zu überlassen,
  • die Plattform für unzumutbar hohe Massen-Kommunikation (Spam) zu nutzen.

Bei begründetem Verdacht auf einen Verstoß ist Plenify berechtigt, betroffene Inhalte zu entfernen und das Konto vorübergehend zu sperren. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann Plenify den Vertrag fristlos kündigen.

§ 8 Inhalte des Nutzers

Der Nutzer behält an den von ihm in die Plattform eingebrachten Inhalten (z. B. Events, Aufgaben, Mitgliederdaten, Beiträge, hochgeladene Bilder) sämtliche Rechte. Er räumt Plenify das nicht-ausschließliche, weltweite, vergütungsfreie Recht ein, diese Inhalte ausschließlich für den Zweck der Bereitstellung und des Betriebs der Plattform zu speichern, zu vervielfältigen, zu verarbeiten und an Endgeräte berechtigter Nutzer auszuliefern.

Der Nutzer ist allein für die Rechtmäßigkeit der von ihm eingestellten Inhalte verantwortlich und versichert, alle dafür erforderlichen Rechte zu besitzen oder eingeholt zu haben.

§ 9 Verfügbarkeit & Wartung

Plenify ist bemüht, eine hohe Verfügbarkeit der Plattform zu gewährleisten. Eine bestimmte Verfügbarkeit (SLA) wird – mit Ausnahme individuell vereinbarter Tarife – nicht zugesichert. Geplante Wartungsarbeiten werden, wenn möglich, mit angemessener Vorlaufzeit angekündigt. Während Beta-Phasen besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit oder Funktionsstabilität.

§ 10 Datenschutz

Plenify verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der jeweils geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Details ergeben sich aus der Datenschutzerklärung, die Bestandteil dieser AGB ist.

Soweit der Nutzer personenbezogene Daten Dritter (z. B. Mitglieder, Helfer) in die Plattform einstellt, ist er für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit verantwortlich. Plenify schließt mit gewerblichen Nutzern auf Anfrage einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO ab.

§ 11 Haftung

Plenify haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet Plenify nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine darüber hinausgehende Haftung – insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen oder Datenverluste – ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Der Nutzer ist verpflichtet, eigene Daten in regelmäßigen Abständen außerhalb der Plattform zu sichern.

§ 12 Änderung dieser AGB

Plenify kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus triftigen Gründen (z. B. neue gesetzliche Anforderungen, geänderte Rechtsprechung, technische Anpassungen, Erweiterung des Leistungsangebots) erforderlich ist und den Nutzer nicht unzumutbar benachteiligt. Plenify informiert den Nutzer mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten der Änderungen per E-Mail an die hinterlegte Adresse.

Widerspricht der Nutzer den Änderungen nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die Änderungen als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen weist Plenify in der Mitteilung gesondert hin. Im Fall eines fristgerechten Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens kündigen.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz von Plenify (Voerde). Zwingende gesetzliche Gerichtsstände für Verbraucher bleiben unberührt.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Plenify ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand: Mai 2026